Auf Millionen Krankenversicherte kommen in den nächsten Wochen erstmals Zusatzbeiträge für ihre gesetzliche Krankenversicherung zu. Ein Dutzend Krankenkassen planen einen Zusatzbeitrag von monatlich 8 Euro zu erheben, immerhin pro Jahr 96 Euro. Dazu gehören die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) und die Deutsche BKK.
Der Gesundheitsfonds zwingt zum Handeln und so ist damit zu rechnen, dass weitere gesetzliche Krankenkassen folgen werden. Betroffen von der Welle der Zusatzbeiträge werden rund 10 Millionen Mitglieder sein, die sich auf Zusatzbeiträge einstellen müssen. Das Geld wird von den Kassenmitgliedern direkt gesondert eingezogen.
Verwaltungsrat und Vorstand sind sich einig: Aufgrund der positiven Finanzentwicklung bleiben die Mitglieder der BKK HENSCHEL Plus von der Erhebung von Zusatzbeiträgen im Jahr 2010 verschont.
Die Versicherten müssen die Zusatzbeiträge nicht hinnehmen, sie haben ein außerordentliches Kündigungsrecht. Versicherte sollten deshalb prüfen, ob sie den Zusatzbeitrag akzeptieren oder von dem außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch machen.